Neben der Alltagsarbeit im Verein, versuchen wir in jedem Jahr ein Thema von Vorstandsseite besonders in den Focus zu rücken.
Wie bereits im Jahresanschreiben kurz aufgegriffen, haben wir uns in diesem Jahr für das Thema Nachhaltigkeit entschieden.
Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass dieses Thema zwei Seiten hat. Neben der Notwendigkeit Ressourcen zu schonen und damit Natur und Umwelt zu schonen, gibt es noch einen anderen Aspekt. Wenn wir Ressourcen schonen, schont das auch unseren Geldbeutel.

drei Bäume

Wir haben uns unter der Überschrift „3 Bäume für die Nachhaltigkeit“ für diese drei konkreten Projekte entschieden, die wir nach und nach in den nächsten Monaten aufgreifen.

1. Ein Stück Wald in Köln vom KGV Klettenberg
2. Kompost aus dem eigenen Garten
3. Einen Schwanenhals für jeden Garten

Nun wollen wir von Vorstandsseite nicht nur die Pächter aktivieren, sondern auch selbst jedes dieser Projekte aktiv unterstützen. Wie sieht das konkret aus?
Wir werden zu jedem Einzelprojekt einen Ausgangspunkt und ein Ziel formulieren.

Sobald das Ziel erreicht wird, wollen wir als sichtbares Zeichen dafür sorgen, dass in der Mitte des inneren Parkplatzes ein Baum gepflanzt wird, erste Gespräche mit der
Stadt Köln laufen. Die Parkplatzfläche an sich soll erhalten bleiben. Wir hoffen, so für alle auf Dauer ein sichtbares Zeichen zu setzen und die bisher karge, gelegentlich von Autos zum Parken genutzte Fläche auf Dauer zu beschatten.

Gleichzeitig schaffen wir es, große Bäume in der Anlage anzupflanzen, Wasser im Boden zu halten, die Verdunstung einzuschränken und die Staubbelastung für die angrenzenden Gärten zu minimieren.
Nun zu unserem ersten konkreten Projekt

Ein Stück Wald in Köln vom KGV Klettenberg

n den letzten Monaten sprechen wir viel über das Thema Gartenordnung und deren  notwendige Veränderungen. Die explizite Aufforderung des Kreisverbandes zur  Einhaltung der bisherigen Gartenordnung zum Herbst 2020 hat das Thema Ökologie  in unseren Gärten noch einmal deutlich in den Fokus gerückt. 

Hierbei steht sicherlich kein Punkt so plakativ im Vordergrund wie das Thema  Entfernung von großen Waldbäumen. Nun wissen wir alle nicht, wie sich die neue  Gartenordnung gestaltet, jedoch ist auch in einer neuen Gartenordnung davon  auszugehen, dass große Waldbäume in einzelnen Gärten er keinen Einzug halten  werden. Bevor wir nun in eine Diskussion einsteigen, was der Vorstand tut um es  doch möglich zu machen, wie jeder einzelne dazu steht und warum es nicht geht und  es aber gehen sollte, haben wir uns für einen anderen Weg entschieden. 

Statt viel Zeit zu verlieren, wollen wir lieber großen Waldbäumen eine Chance geben  wo es möglich ist. Am Ende ist es ohnehin egal, ob diese in unserer Anlage in den  einzelnen Gärten stehen oder ob sie an anderer Stelle in unmittelbarer Nähe  gepflanzt werden. Die Hauptsache ist, sie werden gepflanzt und zwar schnell.

Da der Kleingartenverein kaum geeignete Flächen zur Anpflanzung großer Bäume hat,  haben wir uns nach anderen Stellen umgesehen. Hierbei sind wir auf die Initiative  „Einen vierten Wald für Köln“ gestoßen. Unter Führung des Gut Leidenhausen, pflanzt die Stadt auf einer Brachfläche einen Wald. Detailinfos hierzu gibt es unter https://www.sdw-nrw-koeln.de/wp-content/uploads/67_Vierter-Wald fu%CC%88r-Ko%CC%88ln_Raderthal_10-202-0_v4.pdf 

Wir wollen diese Initiative unterstützen und fordern Euch auf, Euren Beitrag zur  Aufforstung von Wald zu leisten. Das Besondere ist, die aufgeforstete Fläche ist  fußläufig von der Kleingartenanlage erreichbar und liegt hinter dem Kalscheurer  Weiher am Rande des Grüngürtels. 

Um es klar und für alle sichtbar zu machen, haben wir die Zustimmung von Herrn  Dr. Bauer erhalten an dem neu gepflanzten Wald eine Schutzbank aufzubauen,  wo wir auf unseren Verein, die Gärten und unsere Spende verweisen. 

Somit schaffen wir auch dauerhaft eine Verbindung zwischen unseren Gärten und  dem angepflanzten Wald. In unserer Anlage wird es dazu ein Gegenstück geben. Danke an dieser Stelle an das Grünflächenamt für die Kooperation

Nun konkret: Für jede 5€ Spende, wird 1 qm Wald auf geforstet. Die Pflanzaktion findet im November diesen Jahres statt.

ir sind insgesamt über 460 Gärten und über 650 Mitglieder. Wenn nur jeder  Zweite 20€ spendet, könnten wir fast 1.250 qm Wald bereits im ersten Jahr  aufforsten.  

Wir haben für die Spende ein Sonderkonto bei der Kreissparkasse Köln mit der  IBAN DE 55 3705 0299 0000 7022 85 eingerichtet. Bitte vermerkt im  Verwendungszweck „vierter Wald für Köln – Gartennummer“  

Um den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten, werden wir bei diesen  Spenden keine Spendenquittungen ausstellen. Den Betrag den Ihr spendet bestimmt  Ihr selbst, gerne auch höhere Beträge, oder mehrmals im Jahr.  

Frau Hepp war so nett und hat ein Waldzertifikat entworfen, so könnt Ihr auch Wald  zum Geburtstag und zu Weihnachten oder anderen Anlässen verschenken. Dafür  spendet Ihr einen Betrag. Anschließend könnt Ihr Euch im Selfservice auf der  Internetseite ein entsprechendes Zertifikat erstellen, ausdrucken und verschenken.  

Natürlich können auch nicht Vereinsmitglieder spenden.  

Nun ist es wie immer, es reicht nicht nur über Gutes zu sprechen, man muss es auch  selber tun. Das gilt auch für die Mitglieder des Vorstandes. Sollten wir es schaffen bis  Ende Oktober diesen Jahres 1.500 qm Wald, also 7.500€ zusammen zu bekommen, 

so wird der Vorstand auf die Entlohnung von 40 Arbeitsstunden verzichten und  diesen Betrag mit Lohnnebenkosten zusätzlich spenden. Des weiteren werden wir  versuchenden den ersten Baum der Nachhaltigkeit in der Mitte des inneren  Parkplatz pflanzen lassen.